Inklusive Schutzkonzepte
Wir verbinden Barrierefreiheit, Partizipation, Kinderschutz und Selbstbestimmung
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sind besonders anfällig dafür, Gewalt zu erfahren. Häufig liegt dies an ihrer Abhängigkeit von anderen, bestehenden Barrieren oder einer mangelnden Zugänglichkeit. Die WHO sieht für sie ein doppelt so hohes Risiko wie bei jungen Menschen ohne Behinderung. Daher sollten Einrichtungen besonders sichere und barrierefreie Räume bieten.
Wir entwickeln inklusive Schutzkonzepte, die Barrierefreiheit, Partizipation, Kinderschutz und Selbstbestimmung miteinander verbinden. Dieser inklusive Ansatz fließt in alle Tätigkeitsbereiche unserer Fachstelle Schutzkonzepte ein.
Schulen stehen aktuell besonders im Mittelpunkt, weil sie für Kinder und Jugendliche mit Behinderung wichtige Lebens- und Lernorte sind. Dadurch kommt ihnen eine zentrale Bedeutung beim Schutz vor Gewalt zu.
Kinder beteiligen, Schulen stärken
Von Mai 2025 bis April 2027 führen wir gemeinsam mit Save the Children e.V. ein von der EU gefördertes Projekt zur Stärkung inklusive Schutzkonzepte durch. Die Beratungsstelle Gewaltprävention Hamburg begleitet das Projekt fachlich.
Weitere Informationen über das Projekt
Unsere Ziele sind:
- Hamburger Sonderschulen und Schwerpunktschulen beim Aufbau inklusiver Schutzkonzepte unterstützen,
- Schulen als zentrale Akteur*innen im Kinderschutz stärken,
- sichere barrierearme und beteiligungsorientierte Räume für Kinder und Jugendliche mit Behinderung schaffen.
Unsere Maßnahmen:
- Online-Schulungsreihe für 21 Schulen zu allen Bausteinen eines Schutzkonzeptes,
- 18-monatige Begleitung von zwei Schulen, inkl. Beteiligung von Personal, Kindern, Jugendlichen und Eltern,
- Workshops für Kinder und Jugendliche (u.a. zu Kinderrechten. Partizipation, Nähe & Distanz, Risiko- und Ressourcenanalyse, Beschwerdewegen),
- Materialentwicklung durch Save the Children e.V.,
- Transfer & Fachveranstaltungen für Organisationen in Deutschland und weiteren EU-Staaten
Mit diesem Schwerpunkt stärken wir die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und unterstützen Schulen dabei, sichere, inklusive und partizipative Strukturen zu bauen.
Teilnahme am Projekt
Für die Schulen ist die Teilnahme am Projekt kostenfrei.
Das Projekt bietet den Schulen Zugang zu praxisnahen Materialien und Fortbildungen, begleitet fachlich und ermöglicht den Austausch mit anderen Projektschulen.
Aktuell haben wir noch Plätze frei!
Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.
E-Mail inklusive-schutzkonzepte@kinderschutzbund-hamburg.de
Telefon 040-432927-54